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© Mara Pollak, 2018


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Mara Pollak Ein Prozess 2018
Mara Pollak Ein Prozess 2018
Mara Pollak Ein Prozess 2018
Mara Pollak Ein Prozess 2018
Mara Pollak Ein Prozess 2018
Mara Pollak Ein Prozess 2018

Ein Prozess

In der Gruppenausstellung »So gut wie nichts, hat alles gut gemacht« wurde sich bewusst gegen ein gemeinsames Gruppenprojekt oder übergreifendes Thema entschieden. Jeder Künstler sollte an seine persönlichen Arbeiten anknüpfen können. Dennoch sollte ein verbindendes Element geschaffen werden. Die Wahl fiel auf die Methode der Aufstellungsarbeit, in der Personen stellvertretend für Mitglieder oder Entitäten in einem realen Raum repräsentativ in Beziehung gestellt werden. In Zusammenarbeit mit einem Therapeuten formulierte jeder Künstler in einzelnen Sitzungen ein persönliches Anliegen in Bezug auf die eigene Arbeit.
Die Arbeit »Ein Prozess« bezieht sich direkt auf das in der Aufstellung formulierte Anliegen »Warum fällt es mir so schwer, eine Idee zu einem konkreten Thema zu finden«. Zu sehen ist die Visualisierung einer konzeptionellen, künstlerischen Schöpfungsphase, in welcher verschiedenen Assoziationspunkten und Gedanken nachgegangen wurde. Ohne Rücksicht auf ein fertiges Endprodukt wurden die aufkommenden Einfälle und Ideen mit ihren zahlreichen inhaltlichen Verästelungen und unterschiedlich weit entwickelten Zwischenprodukten dokumentiert und teilweise auch ausgeführt. Ähnlich eines psychoanalytischen Prozesses wurde versucht die Einfälle nicht zu werten und ohne Filterung zu Papier zu bringen. Herausgekommen ist ein bedrucktes zehn Meter langes Papierband, welches dazu einlädt sich in die verschiedenen Themen zu vertiefen. Es lässt den Betrachter an den vielen Fragen und Entscheidungen, die jeden schöpferischen Prozess ausmachen, teilhaben.

München, 2017
Audiovisuelle Installation in Form von Fotografien, Texten, Videos und Audiostücken